Georgien Nachrichten
April 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
Georgien ist kein kriminelles Land!
Wie ein Lauffeuer verbreiten sich seit einigen Tagen die Nachrichten über Georgien in der deutschen Presse, dass einzelne Fraktionsvertreter im Bundestag, sowie einige deutsche Innenpolitikexperten wie Armin Schuster vor der Visa-Freiheit für Georgien warnen. Der Grund sei die deutlich angestiegene Kriminalität seitens der georgischen Staatsbürger und Missbrauch des Asylrechts, dergestalt dass der Zeitraum für die Bearbeitung der Asylanträge häufig für organisierte Verbrechen genutzt wird. Überschriften wie „Visa-Freiheit: Regierung fürchtet georgische Diebesbanden“ (DIE WELT) oder „Zu kriminell | Union lehnt Visa-Freiheit für Georgier ab“ (BILD) werden in den sozialen Netzwerken im Sekundentakt geteilt.
Die Niederrheingruppe und was sie mit Georgien zu tun hat
Vor wenigen Wochen ist die Niederrheingruppe erschienen, der jüngste Kriminalroman von Thomas Berscheid, der jahrelang die Nachrichten auf dieser Webseite geschrieben hat. Die Niederrheingruppe spielt fast ausschließlich im Kreis Viersen und hat einen kleinen Abstecher nach Köln. In Georgien spielt die Handlung nicht. Und dennoch sind viele Erfahrungen aus dem Nachrichten über Georgien der letzten Jahre in diesen Kriminalroman mit eingeflossen.
Iwanischwili reist nach Brüssel
Der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili ist zu einem Besuch nach Brüssel gereist. Dies ist sein erster Auslandsbesuch nach dem Machtwechsel durch demokratische Wahlen in Georgien.
Metro soll auch bestreikt werden
Die Gewerkschaft der Beschäftigten der Metro in Tbilissi hat angekündigt, in den Streik treten zu wollen. Damit wollen die Beschäftigten der Metro den Streik der Busfahrer unterstützen. Diese waren Mitte der Woche in den Streik getreten. Sie verlangen u. a. eine Gehaltserhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Treffen mit Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung am Sonntag war ergebnislos verlaufen, die Fahrer verlangen den Rücktritt der beiden verantwortlichen Personen.
Sammlung von Unterschriften für Rücktritt von Saakaschwili hat begonnen
Die Organisation Einheit für Rechte in Georgien hat mit der Sammlung von Unterschriften für einen Rücktritt des Präsidenten Saakaschwili begonnen. Dies teilte die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews mit.
Kalandadse und Schamatawa von Gericht ihrer Ämter enthoben
Der Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, und der Kommandant der vierten Brigade der Streitkräfte, Surab Schamatawa, sind ihrer Ämter enthoben worden. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Gerichtshof in Tbilissi auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag.
Saakaschwili von Schokolade getroffen: Einem Jecken wäre das nicht passiert
Vorsicht / Warnung: Dieser Artikel ist eine Satire. Er bezieht sich allerdings auf ein ernsthaftes Ereignis, dass sich dieser Tage in Tbilisi abgespielt haben soll. Und auf Ereignisse, die sich jedes Jahr aufs Neue in Köln (Deutschland, NRW) abspielen.

Drei Junge Männer sind in dieser Woche in Tbilisi festgenommen worden, weil sie angeblich Schokolade auf den georgischen Präsidenten Saakaschwili geworfen haben sollen. Zu dem Vorgang gibt es unterschiedliche Darstellungen. Darunter die Darstellung, dass Saakaschwili nach dem Treffer durch eine Tafel Schokolade eine leichte Verletzung im Gesicht davon getragen habe.

Hätte Saakaschwili mal seine Studienmonate nicht in Kiew verbracht, sondern in Köln! Dann wüsste er, wie man sich gegen fliegende Schokolade schützt!

Denn wer schon einmal an einem Kölner Rosenmontagszug teilgenommen hat, der weiß, welche Gefahren einem dort drohen. Betrunkene Jecken, kotzende Funkenmariechen, fliegende Kamelle und gewalttätige Schokoladentafeln.

Als besonders effektiv haben sich dabei die quadratischen Tafeln eines namhaften deutschen Herstellers erwiesen. Ein Freund von mir nahm in den 1990er Jahren einmal in meiner Begleitung an einem Rosenmontagszug als Zuschauer teil. Ich hatte ihn zuvor bereits gewarnt, dass er die Hände einsatzbereit oben lassen sollte. Er ließ sie in der Tasche. Sekunden später traf ihn eine Tafel Schokolade an der Oberlippe. Ab diesem Zeitpunkt nahm er die übliche Schutzhaltung eines Zuschauers ein.

Vielleicht hätte Saakaschwili, falls die Darstellung so stimmt, keine Verletzungen davon getragen, als er von Schokolade getroffen wurde, wenn er hier studiert hätte. Aber das ist nur eine Spekulation. Einem richtigen Jecken, zu denen ich mich übrigens nicht zähle, wäre das nicht passiert.
28.05.2011
Innenpolitik
Außenpolitik
Panorama
Kultur
Medien
Meinung
Presseschau
Wirtschaft
Ermächtigte Übersetzerin für die georgische Sprache
Allgemein beeidigte Dolmetscherin für die georgische Sprache des Landes NRW
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze