Georgien Nachrichten
August 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
Georgien ist kein kriminelles Land!
Wie ein Lauffeuer verbreiten sich seit einigen Tagen die Nachrichten über Georgien in der deutschen Presse, dass einzelne Fraktionsvertreter im Bundestag, sowie einige deutsche Innenpolitikexperten wie Armin Schuster vor der Visa-Freiheit für Georgien warnen. Der Grund sei die deutlich angestiegene Kriminalität seitens der georgischen Staatsbürger und Missbrauch des Asylrechts, dergestalt dass der Zeitraum für die Bearbeitung der Asylanträge häufig für organisierte Verbrechen genutzt wird. Überschriften wie „Visa-Freiheit: Regierung fürchtet georgische Diebesbanden“ (DIE WELT) oder „Zu kriminell | Union lehnt Visa-Freiheit für Georgier ab“ (BILD) werden in den sozialen Netzwerken im Sekundentakt geteilt.
Die Niederrheingruppe und was sie mit Georgien zu tun hat
Vor wenigen Wochen ist die Niederrheingruppe erschienen, der jüngste Kriminalroman von Thomas Berscheid, der jahrelang die Nachrichten auf dieser Webseite geschrieben hat. Die Niederrheingruppe spielt fast ausschließlich im Kreis Viersen und hat einen kleinen Abstecher nach Köln. In Georgien spielt die Handlung nicht. Und dennoch sind viele Erfahrungen aus dem Nachrichten über Georgien der letzten Jahre in diesen Kriminalroman mit eingeflossen.
Iwanischwili reist nach Brüssel
Der georgische Premierminister Bidsina Iwanischwili ist zu einem Besuch nach Brüssel gereist. Dies ist sein erster Auslandsbesuch nach dem Machtwechsel durch demokratische Wahlen in Georgien.
Metro soll auch bestreikt werden
Die Gewerkschaft der Beschäftigten der Metro in Tbilissi hat angekündigt, in den Streik treten zu wollen. Damit wollen die Beschäftigten der Metro den Streik der Busfahrer unterstützen. Diese waren Mitte der Woche in den Streik getreten. Sie verlangen u. a. eine Gehaltserhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Treffen mit Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung am Sonntag war ergebnislos verlaufen, die Fahrer verlangen den Rücktritt der beiden verantwortlichen Personen.
Sammlung von Unterschriften für Rücktritt von Saakaschwili hat begonnen
Die Organisation Einheit für Rechte in Georgien hat mit der Sammlung von Unterschriften für einen Rücktritt des Präsidenten Saakaschwili begonnen. Dies teilte die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews mit.
Kalandadse und Schamatawa von Gericht ihrer Ämter enthoben
Der Leiter des georgischen Generalstabs, Giorgi Kalandadse, und der Kommandant der vierten Brigade der Streitkräfte, Surab Schamatawa, sind ihrer Ämter enthoben worden. Eine entsprechende Entscheidung fällte der Gerichtshof in Tbilissi auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag.
Weiteres Strafverfahren wegen Todes in Haft gegen Achalaia
Gegen den früheren Minister für Strafvollzug, Verteidigung und Inneres der Regierung Saakaschwili in Georgien, Batscho Achalaia, ist eine weitere Klage eingereicht worden. Dies sagte die Justizministerin der der Regierung Iwanischwili, Tea Zulukiani, bei einem Interview im bislang von der Regierung Saakaschwili kontrollierten Fernsehsender Rustawi 2.

Wie Zulukiani ausführte, habe die Witwe des getöteten Soldaten Sergo Tetradse Klage gegen Achalaia und weitere Personen eingereicht. Diese werde nun in einem eigenen Verfahren behandelt.

Zulukiani sagte weiter, die Militärpolizei habe Tetradse in seinem Haus festgenommen. Wenige Tage später habe man seine Leiche zurückgebracht. Bacho Achalaia und Megis Kardawa hätten Tetradse in seiner Zelle verhört. Dabei sei er durch Missbrauch ums Leben gekommen, so Zulukiani.

Die Justizministerin erklärte weiter, man sammle nun Beweise und befrage Zeugen. Dies sei kein Fall politischer Rache, wie er für die vorherige Regierung typisch gewesen sei, betonte Zulukiani. Die Menschen seien sich der Verbrechen des Achalaia bewusst, die Staatsanwaltschaft müsse aber herausfinden, ob Achalaia vor dem Gesetz ein Krimineller sei oder nicht.

Auch Achalaia selber hatte zu dem Fall Stellung genommen. Er behauptete nach seiner Rückkehr nach Georgien, Tetradse wäre eines natürlichen Todes gestorben.

Quelle: Interpressnews, 08.11.2012

Ähnlich:
Innenpolitik
Außenpolitik
Panorama
Kultur
Medien
Meinung
Presseschau
Wirtschaft
Ermächtigte Übersetzerin für die georgische Sprache
Allgemein beeidigte Dolmetscherin für die georgische Sprache des Landes NRW
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze
Georgische Übersetzungen und Georgisch Dolmetschen bei Georgisch.com - Irma Berscheid-Kimeridze