Die russischen Besatzungstruppen in der abtrünnigen Teilrepublik Abchasien, von Russland als „Friedenstruppen“ bezeichnet, haben ihre Serie von Raubzügen gegen die einheimische georgische Bevölkerung fortgesetzt. Dabei gingen die Soldaten der russischen „Friedenstruppen“ mit erheblicher Gewalt gegen die Einheimischen vor, meldete der regierungstreue georgische Sender Rustawi 2.
Im bislang überwiegend von einheimischen georgischen Staatsbürgern bewohnten Bezirk Gali haben demnach die russischen „Friedenstruppen“ mehrere Raubüberfälle verübt. In einem Fall wurden die Mitglieder einer Familie von den Soldaten der russischen „Friedenstruppen“ gefoltert und anschließend von den russischen „Friedenstruppen“ ihrer Habseligkeiten beraubt.
Auch in den Orten Sida, Rebi und Barghebi wurden die georgischen Staatsbürger von den russischen „Friedenstruppen“ ausgeraubt. Dabei blockierten die Soldaten der russischen „Friedenstruppen“ erst die in die Orte führenden Straßen und fuhren anschließend mit Panzern in den Ort.
Der Sender berichtete weiter, dass die russischen „Friedenstruppen“ zudem mehrere Opfer verschleppt haben, um von den Angehörigen Lösegeld erpressen zu können. Georgian Times / Rustawi 2, 04.02.2010
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